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drei Rechtecke

Männergruppen

Sich selbst zuwenden - ein Interesse für sich entwickeln - versuchen Dinge, die man tut zu verstehen, um zu wissen was man tut - immer wiederkehrende Abläufe in seinem Leben durchbrechen zu wollen - sich zu wünschen, sich und andere zu lieben zu beginnen - seine Männlichkeit verstehen zu wollen - all das und noch vieles mehr kann Grund sein, um eine Männergruppe zu beginnen.

In der Männerberatung bieten wir seit 1993 therapeutisch geleitete Männergruppen an, wo mit männlichen Therapeuten obige und noch viel mehr Themen Gegenstand sind.
Seit kurzem gibt es auch wieder eine Gruppe mit Männern nach Beziehungstrennungen, wo Gelegenheit ist, die Trennungserfahrungen, Schmerzen, aber vielleicht auch Möglichkeiten mit anderen Männern auszutauschen. Auch diese Gruppe ist geleitet.

Männergruppen haben in unserer Kultur lange Tradition. Über einen großen Zeitraum diente die Gruppenbildung vor allem der Absicherung herrschender Strukturen. Es war auch ein Versuch klischeehaften Anforderungen der Kultur (Stärke, Unverwundbarkeit, beherrschend, u.v.m.) besser entsprechen zu können, sich gleichsam verschwörerisch in diesen Klischees zu bestärken und zu „unterstützen“.

In den frühen siebziger Jahren – im Gleichschritt mit dem Erstarken der Frauenbewegung – begannen Männer das geltende Männerbild auch öffentlich kritisch zu hinterfragen. Es bildeten sich Männergruppen, die das Ziel verfolgten neue Formen der Männlichkeit zu entwickeln, Vaterschaft neu zu definieren, Partnerschaft anders zu gestalten, sich mit der eigenen Sexualität abseits von „Trophäenbesprechungen“ auseinanderzusetzen.
Diese Tradition wollen wir mit unseren Angeboten fortsetzen.




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